© 2011 Anti-Stress-Zentrum Unkel

NATURSCHECK Magazin, 10.12.2011

Ich bin kein Guru! – Portrait der Künstlerin und »Holotherapeutin« Marie-Dominique Brunet-Unkel aus Bietigheim-Bissingen (Kopie 1)

Marie-Dominique Brunet-Unkel ist ganz schön in der Welt herumgekommen. Während eines Griechenlandaufenthaltes lernte die gebürtige Französin 1965 den holländischen Psychoanalytiker, Schriftsteller und Filmemacher A.W. Unkel kennen. Sie heirateten und eröffneten in Paris das erste Zentrum für »Holotherapie«. Es folgten mehrjährige Aufenthalte in London, Amsterdam und Berlin. Zu ihren Patienten zählten unter anderem so namhafte Persönlichkeiten wie Pierre Cardin, Isabelle Huppert und Nastassja Kinski.

Holotherapie
Zwei Fragen müssen wir vorausschicken: Was ist eigentlich »Holotherapie«? Und warum verschlägt es eine »polyglotte Europabürgerin« ins beschauliche Bietigheim-Bissingen? Um diese Fragen beantworten zu können, bedarf es einer etwas ausführlicheren Vorgeschichte. Marie-Dominique Brunet-Unkel stammt aus Guérigny im französischen Burgund. Sie studierte Psychologie, Philosophie und Literaturwissenschaften an der Katholischen Universität in Paris. Es folgten bald erste literarische Veröffentlichungen. Unter anderem wurde sie vom wohl bekanntesten aller französischen Philosophen, von Jean-Paul Sartre inspiriert, den sie in ihrer Studienzeit kennenlernte. Mehrere Bücher und Gedichtbände erschienen, von denen einige inzwischen auch ins Deutsche übersetzt wurden.
Dass Marie-Dominique Brunet-Unkel auch heilende Hände besitzt, war ihr damals noch nicht bewusst. Durch die Begegnung mit ihrem späteren Ehemann Anthonie Unkel erschloss sich ihr ein ganz neuer Wirkungsbereich. Die »Holotherapie nach Unkel« (vom griechischen »holo = ganz« abgeleitet), ist ein ganzheitliches Heilsystem, das sich auf alle Lebensbereiche positiv auswirkt. Eine Kombination aus energetisch-manueller Behandlung – streichende Bewegung über die Akupunktur-Meridiane des Körpers – und Laser-Akupressur. Und noch einiger weiterer Details, die dazu führen, dass der ganze Mensch wieder in Einklang mit sich selbst kommt.

Anti-Stress-Therapie
Da in unserer burnoutgeschädigten Gesellschaft inzwischen das Thema »Stress« viele anderen Krankheitsursachen in den Hintergrund gedrängt hat, entstand 1997 in Bietigheim-Bissingen ein »Anti-Stress-Zentrum Unkel«. Nach den Stationen Paris, London, Amsterdam und Berlin, kam der Kontakt schließlich durch eine gute Freundin zustande. »Nicht die Größe der Stadt«, so Marie-Dominique Brunet-Unkel, »ist für den Praxisstandort entscheidend. Sondern die Offenheit und Bereitschaft der Menschen für das, was man anbietet.« In Bietigheim-Bissingen und Umgebung hat sich die Wirksamkeit der Holotherapie schnell herumgesprochen, und wie seinerzeit in Paris sind es auch hierzulande wieder bekannte Namen aus Kultur, Politik und Gesellschaft, die im Hause Unkel aus- und eingehen. Was sicher weniger daran liegt, dass sich das Therapiekonzept nur an besonders zahlungskräftige Kunden wendet, sondern an der Stressanfälligkeit bestimmter Berufsgruppen und Gesellschaftsschichten.

Der Stress und seine Folgen
Inzwischen behandelt Marie-Dominique Brunet-Unkel sehr viel Übergewichtige. »Auch Übergewicht ist häufig eine Folge von Stress. Nach einer dreijährigen Erprobungsphase haben wir von 1971 bis heute viele tausende Schlankheitskuren verabreicht. Alle haben zum gewünschten Erfolg geführt.«, erzählt uns die Therapeutin. »Hat sich das Idealgewicht eingestellt, so ändert sich zum einen der seelische Zustand der Patienten, zum anderen verschwinden gewichtsbedingte körperliche Beschwerden wie Mangeldurchblutung, Venenentzündung, Krampfadern, Rheumatismus und Konzentrationsstörungen. Und natürlich auch die für Gefäßkrankheiten charakteristischen Symptome wie Bluthochdruck, etc. Auch bei Diabetes, Migräne, Depressionszuständen oder Schlaflosigkeit ist die Therapie sehr erfolgreich. Man kann sagen, dass sich die Lebensqualität insgesamt verbessert. Die Behandlung wirkt wie eine Verjüngungskur für Körper und Geist.«
Dass dies tatsächlich so ist, berichten viele ehemalige Patienten. Anlässlich einer »Patients & Friends Party« im November fand sich im Bietigheimer Restaurant Schiller eine illustre Gruppe zusammen, die Anekdoten und Erfahrungsberichte mit der »Holotherapie« zum Besten gaben. Dabei wurde die Französin so sehr gelobt, dass sie sich das Mikrophon schnappte und klarstellte: »Ich bin kein Guru! Es ist die Therapie, die wirkt.«
Davon ist Marie-Dominique Brunet-Unkel so sehr überzeugt, dass sie seit langem den Wunsch in sich trägt, diese Heilmethode an andere Therapeuten weiterzugeben. Wer sich davon angesprochen fühlt, ist im »Anti-Stress-Zentrum Unkel« herzlich willkommen. Ebenso all jene, die ihre eigene Lebensqualität nachhaltig verbessern möchten.

Anthonie Unkel & Marie-Dominique als Künstlerin
Wie bereits angedeutet, war Anthonie Unkel der eigentliche »Erfinder« der Holotherapie. Er verbrachte einen Großteil seines Lebens damit, im Rahmen seiner Studien und Forschungen das Wohlbefinden der Menschen in physischer, psychischer, spiritueller und emotionaler Hinsicht zu verbessern. Im Gegensatz zum kartesianischen Weltbild, wonach der Mensch zweigeteilt ist, (in Körper und Geist), hat er den Menschen stets als Ganzes betrachtet.
Dieser Tradition fühlt sich Marie-Dominique Brunet-Unkel verpflichtet. Und da der Mensch als Ganzheit eben nicht nur Körper ist und »vom Brot allein leben kann«, hat sie auch für die menschliche Seele etwas zu bieten: ihre Gedichte. Eines davon finden Sie im Anhang. Es trägt den vielsagenden Titel: »Ich bin …«
Weitere Informationen über die Künstlerin und Holotherapeutin Marie-Dominique Brunet-Unkel unter www.holotherapie-unkel.de
 
Autor
Michael Hoppe

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