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Übergewicht, Korpulenz, Fettsucht oder wie immer man es nennen mag, macht den Menschen nicht nur schwerfällig und träge, sondern kann neben quälenden Minderwertigkeitskomplexen auch Diabetes, Bluthochdruck, Gefäßkrankheiten und Atembeschwerden hervorrufen. Es ist statistisch erwiesen, dass sich auf lange Sicht bereits 6 bis 8 Pfund überschüssiges Fett sehr schädlich auf Körper und Psyche auswirken können. Körperfülle kann so regelrecht zur Geißel werden.

Häufig gestellte Fragen:

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Woher kommt Fettsucht?

Fettsucht kommt nicht vom Essen. Es gibt Menschen, die essen können, soviel sie wollen, ohne dick zu werden. Ebensowenig kann Fettsucht "den Drüsen" zugeschrieben werden. Langjährige klinische Forschungen haben vielmehr gezeigt, dass Übergewicht eine Krankheit ist. Eine Zivilisationskrankheit, ein psychosomatisches Leiden.

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Was versteht man unter Psychosomatose?

Krankheiten, die es bei unseren Vorfahren in der Urzeit nicht gegeben hat und die es auch bei wildlebenden Tieren nicht gibt. Bei übermäßiger psychischer Belastung (Stress) kann es beim Menschen dazu kommen, dass das Cortex den Diencephalon falsch programmiert. Die daraus resultierenden körperlichen Symptome bezeichnet man als psychosomatische Leiden (Psyche = Seele, soma = Körper).

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Wie funktioniert der Diencephalon?

Das Diencephalon ist ein tief im menschlichen Gehirn eingebetteter Hirnabschnitt. Wie ein Zentralrechner steuert es vom Zentralnervensystem aus alle vegetativen Körperfunktionen: Herzschlag, Atmung, Schlaf, Verdauung, Sexualität usw. über die Hypophyse wirkt es u.a. auf die endokrinen Drüsen ein.

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Wie ist der Zusammenhang zwischen Diencephalon und Fettsucht?

Unser Körper verwaltet drei verschiedene Arten von Fett:

a) Strukturfett: eine weiche, elastische Masse, die Muskeln und Organe (z.B. das Herz) wie eine Hülle schützend umgibt

b) Reservefett: ein Vorrat für "schlechte" Zeiten und zur Überbrückung zwischen den Mahlzeiten

c) anomales Fett: zähe, unproportionierte Ablagerungen zwischen den Hautschichten = Fettsucht.
In Zusammenhang mit dem Fetthaushalt kann man sich das Diencephalon wie eine Bank vorstellen: funktioniert es normal, so verwaltet es die Zu- und Abgänge von Fett auf einem "Girokonto" (siehe b). Zwischen den Mahlzeiten oder bei schlechter Versorgungslage greift der Körper auf das Reservefett zurück, das unter normalen Umständen nach Belieben vom "Girokonto" abgerufen werden kann. Kommt es nun aber durch übermäßige Belastung oder eine erbliche Anlage zu Fehlleistungen des Diencephalons, so wird - unter Umgehung des "Girokontos"- das gesamte Speicherfett direkt auf einem "Sparkonto" angelegt. Und genau wie in einer Bank kann man über diese feste Anlage nicht mehr verfügen.
So erklärt es sich, dass stark übergewichtige Patienten sogar unterernährt sein können: da sie kein Gramm Reservefett besitzen, haben sie von morgens bis abends Hunger. Zugeführte Nahrung, die nicht sofort gebraucht wird, kommt aber umgehend auf das "Sparkonto". So sehr sie sich in ihrer Ernährung auch einschränken - jedes Jahr schlagen einige Kilo mehr zu Buche, samt den damit einhergehenden Gesundheitsrisiken.
Oft genug werden Dicke aus diesem Grund auch noch belächelt und verspottet - ohne dass man sich vergegenwärtigt, welche Leiden Fettsucht verursacht.

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Ist Fettsucht eine lebenslange Geißel?

Fettsucht bleibt bzw. kommt immer wieder, wenn man lediglich ihre Folgen und nicht die Ursachen bekämpft, etwa durch Appetitzügler oder chemische Rezepturen, die eine Fehlfunktion der Schilddrüse, der Keimdrüsen oder der Nebennierenrinde unterdrücken sollen. Ebensowenig helfen Patentrezepte wie häufiges Schwimmen, ausgedehnte Spaziergänge, Radfahren, (zu) wenig Essen oder Massagen (wo soll das Fett denn eigentlich hin?).
All diese nicht ganz ungefährlichen Therapien können ja keinesfalls das Nervenzentrum des Diencephalons beeinflussen, das in direkter Verbindung zur Fettbank steht. So stellt denn auch ein etwaiger Gewichtsverlust nur einen vordergründigen, vorübergehenden Erfolg dar, weil alle Konzepte, die auf Folgen der Fettsucht zugeschnitten sind, nicht das überschüssige Depotfett angreifen, das ja fest unter Verschluss ist, sondern das für den Körper unentbehrliche Strukturfett. Für die empfindlichen Organe des Körpers ist dies ein geradezu bedrohlicher Vorgang (siehe a).
Der körpereigene Regulationsmechanismus sorgt sehr rasch dafür, dass der Mangel an Strukturfett ausgeglichen wird. Bereits wenige Wochen nach einer Abmagerungskur ist die frühere Anzahl psychosomatischer Kilos wieder "drauf", und das anomale Fett tritt erneut deutlich in Erscheinung. Kosten und Mühen waren also vergebens, die Nerven sind aufgerieben, die Haut ist fahl, und noch immer leidet man an dieser Zivilisationskrankheit, die gemessen an ihren Folgen mehr Opfer verursacht als jede andere.

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Manuelle Therapie gegen Fettsucht?

Im Rahmen einer kurzen Vorbereitungsphase (in der der Stressmechanismus außer Kraft gesetzt wird) werden das vegetative und das Zentralnervensystem des Patienten durch Resonanz aktiviert. Das auf diese Weise überstimulierte Diencephalon verspürt daraufhin das Bedürfnis, fest angelegtes, unzugängliches Depotfett auf das leicht zugängliche "Girokonto" umzubuchen. Sobald diese Umkehrung des Diencephalons in ausreichendem Maße eingetreten ist - erfahrungsgemäß ist dies nach rund 5 Vorbehandlungen der Fall - beginnt der Patient mit unserem Ernährungsplan.

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Wie funktioniert der Ernährungsplan?

Beim Übergang von der Vorbereitungsphase zur Ernährung nach Plan stellt sich ein weiteres bemerkenswertes Phänomen ein: der Patient verliert langsam das Bedürfnis zu viel zu essen. Das mittlerweile in großen Mengen vorhandene Fett auf dem "Girokonto" (das vor der Behandlung als unzugängliches, überschüssiges Depot unter Verschluss war) beginnt sich in "Bargeld" umzuwandeln, liquide zu werden. Mit anderen Worten: das überwiesene Depotfett wird aufgrund der energetischen Behandlung und des Ernährungsplans im Körper aufgebraucht. Dieses kalorienhaltige und vitaminreiche Fett, das nunmehr eingesetzt wird, ergänzt im Blut des Patienten die nach dem Ernährungsplan bemessene, tägliche Kalorienzufuhr. Es gibt Patienten, die während der manuellen Fettsucht-Therapie eher Abneigung gegen Essen verspüren als Appetit. Es muss deshalb eindringlich darauf hingewiesen werden, dass ein Unterschreiten der vorgeschriebenen Menge von +/- 600 Kalorien am Tag genauso schädlich sein kann wie das Überschreiten.
Wegen der Umkehrwirkung des Diencephalons kann von einer Diät für den Körper eigentlich keine Rede sein (müsste man sich tatsächlich mit 500 Kalorien am Tag begnügen, wäre man nämlich nach vier Tagen gezwungen, das Bett zu hüten). Der Patient kann daher seinen ganz normalen Beschäftigungen nachgehen. In der Praxis hat sich sogar gezeigt, dass Patienten, die arbeiten, mehr und regelmäßiger an Gewicht verlieren als solche, die sich schonen.

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Wie wirkt der Ernährungsplan?

Im Laufe dieser manuellen Fettsucht-Therapie ist eine Gewichtsabnahme von 250 bis 300 g pro Tag möglich, solange der Ernährungsplan eingehalten wird. Da das überschüssige Fett sehr ungleich zwischen den Hautschichten verteilt ist und kein Gramm an Strukturfett abgebaut wird, ist bereits nach kurzer Zeit eine Rückbildung der Figur zu ihrem ursprünglichen Zustand erkennbar. Die Behandlung bewirkt, dass das Fett genau an den Stellen verschwindet, an denen es sich zuvor angesammelt hat. Die Haut bewahrt ihre Spannkraft auch dort, wo abgespeckt wurde, sie bleibt glatt, frisch und faltenfrei. Noch wichtiger aber ist, dass das Diencephalon nach Abschluss der Kur in der Lage ist, den Fetthaushalt völlig normal zu verwalten. Wird die Methode auch nach der Kur konsequent angewandt (wobei Diäten jedweder Art streng verboten sind), so kann der Patient wieder ganz normal essen, ohne dass ihm erneut Übergewicht droht.

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Wie lange dauert die Behandlung?

Kurzkur (Gewichtsverlust über 7 kg): mindestens 25 Tage.
Hinweis: Das Idealgewicht eines Patienten wird anhand einer sehr differenzierten Skala ermittelt. Wird dieses Gewicht bereits vor Ende der Kur erreicht, so wird die Kalorienzufuhr entsprechend gesteigert, um einem Unterschreiten entgegenzuwirken. Dies ist zum einen notwendig, um den Abbau von Strukturfett zu verhindern und zum anderen, weil die Funktion des Diencephalons erst nach 5 Wochen ausreichend revitalisiert ist, um den Fetthaushalt normal verwalten zu können.

Langzeitkur (Gewichtsverlust über 12 kg): bis zu 40 Tage.
Hinweis: Wer aufgrund sehr hohen Übergewichts mehrere Langzeitkuren hintereinander absolvieren muss, soll sich dazwischen jeweils 30 Tage ganz normal ernähren.

Neben den genannten STANDARDKUREN von mindestens 25 bis zu 40 Tagen bieten wir zusätzlich an:

MINIKUREN mit kürzerer Dauer und flexibler Terminvereinbarung. Dies ist besonders für Berufstätige interessant, allerdings mit weniger Gewichtsabnahme und weniger Stressabbau.

EINZELBEHANDLUNGEN, vor allem bei akuten Beschwerden.

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Hinweis

Die Kur darf nicht eigenmächtig unterbrochen werden, damit

a) ein psychosomatischer Schock vermieden wird,
b) die positiven Wirkungen nicht verloren gehen.

Solange sich ein Patient nach dem Ernährungsplan ernährt (Kurzkur: 25 Tage Sprechstunde in Folge, Langzeitkur: 40 Tage Sprechstunde in Folge), sollte er auf gängige Produkte der Schönheitspflege - Nagellack, Brillantine, Haarspray - verzichten. Allgemeine Kosmetikprodukte nur natur oder PH-neutral. Ein Austrocknen des Teints ist nicht zu befürchten. Wie bereits erwähnt, bleibt die Haut unter der Behandlung frisch, wird glatt und rosig, wobei frühere Falten zurückgehen.

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Anhang

Angst ist ein schlechter Ratgeber, aber gefährlicher als alles andere ist Unwissenheit. Lassen Sie uns nun, da Korpulenz nicht mehr als aussichtslose Abartigkeit zu betrachten ist, einige Informationen darlegen, die in Fachkreisen schon längst bekannt sind.
Aus dem Datenbestand einer amerikanischen Lebensversicherung ("Metropolitan Life lnsurance Company"), dem eine statistische Grundmenge von 80 Mio. Amerikanern zugrunde liegt, geht Folgendes hervor:

Setzt man das Sterberisiko
bei Normalgewicht (Idealgewicht) gleich 100
so beläuft es sich
bei einem Mehrgewicht von 5 - 15% auf 122
bei einem Mehrgewicht von 15 - 24% auf 144
bei einem Mehrgewicht von über 24% auf 147
bei Diabetikern
mit einem Mehrgewicht von 5 - 14% auf 157
mit einem Mehrgewicht von 14 - 24% auf 321
mit einem Mehrgewicht von über 24% auf 836

Ein englischer Physiologe brachte die Auswirkung der Fettsucht auf folgene Formel:
Das Risiko eines Rauchers, bei einem täglichen Konsum von 25 Zigaretten an Lungenkrebs zu erkranken, ist nicht so hoch wie das Sterberisiko von jemandem, der etwas mehr als 6 kg Übergewicht hat. Zum Einsatz von Amphetaminen, die z.T. als Appetitzügler empfohlen oder Schlankheitsmitteln zugesetzt werden, schreibt Prof. Dr. Defares (Holland):
"Amphetamine, die sich nicht nur als Stimulantien großer Beliebtheit erfreuen, sondern auch als Schlankmacher, rufen - wenn sie über längere Zeit eingenommen werden - ernsthafte Schädigungen der Arterien hervor. Unlängst reagierte alle Welt geschockt auf die Entdeckung, dass ein sehr beliebtes Schlankheitsmittel zunächst die Lungengefäße angreift und schließlich zum Tode durch Herzversagen führt."

In einem französischen Fachbuch (Le Vademecum Psychiatrique, Verlag Faber & Faber Ltd., London 1967) heißt es:
"Amphetamin-Abhängigkeit ist durchaus häufig, obwohl der Stoff unmissverständlich der Giftkategorie IV zugeordnet ist....Es kann zu paranoiden schizophrenen Psychosen kommen. Oft stellen sich visuelle Halluzinationen ein."

Zu Ihrer Information:
Wie Sie den Informationen bereits entnommen haben, erstreckt sich unsere Behandlung über einen gewissen Zeitraum. Sollten Sie bei der Anmeldung auf eine Warteliste gesetzt werden, warten Sie den vereinbarten Termin bitte auf jeden Fall ab und experimentieren Sie nicht auf eigene Faust.